Dienstag, 31. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Besuchstag

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

heute morgen hatten wir Besuchstag am Swiss Army Education Center. Die Bevölkerung und interessierte Kreise hatten die Gelegenheit, die „Special Forces“ der Swiss Army besser kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.


Auch die Luftwaffe hatte ihren Einsatz. Militärpilot Bissegger wollte jedoch dem Publikum ein bisschen zu viel imponieren.

Prompt wurde sein (Flug-)Verhalten mit einem 30-tägigen Flugverbot geahndet. Trocken meinte er, es habe sich trotzdem gelohnt. :-)

Für die Swiss Army war der Besuchstag eine gute Gelegenheit, den Kontakt zur Bevölkerung aufrechtzuerhalten und der Bevölkerung die Wichtigkeit einer gut ausgebildeten, einsatzbereiten und schlagkräftigen Verteidigungsarmee in Erinnerung zu rufen.
(So, jetzt aber genug geschleimt für heute.) :-)

Also Leute, zahlt weiter tüchtig eure Steuern, damit ich weiterhin so tolle Ferien auf Staatskosten machen kann ;-).

Am Nachmittag hatten wir dann ein bisschen Zeit zur freien Verfügung. Wir haben uns dann (wie befohlen) auch ein bisschen unter die Bevölkerung gemischt.

Dabei sind folgende Fotos entstanden:
































Tja, unser Gefreiter und Radfahrer Soldat Studer konnte es wieder mal nicht lassen :-)

Bis bald
Panzergrenadier Spiky

PS:
Frage an Radio Eriwan: "Gibt es eine marxistisch-leninistische Definition für den Radschützenpanzer?"
Antwort: "Im Prinzip ja. Der Radschützenpanzer ist eine Karosse für touristische Ausflüge in freundlich gesinnte Länder. Er kann auch Salut schiessen."

Montag, 30. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Ausflug auf Kampfbahn

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

meine Kollegen vom Swiss Army Central Office (eine Unterabteilung des Swiss Army Education Center) waren letzte Woche wieder kreativ (Stichwort: Kampfausbildung II: Kampf gegen die Langeweile).

Deshalb möchte ich euch folgende 2 Resultate dieser Creative-Sessions nicht vorenthalten:

Die 10 Gebote für Sdt Beni Isler (hier im Bild):

1) Beni, alles klar, ganz ruhig.
2) Beni, du warst damit nicht gemeint.
3) Beni, steck das Messer weg.
4) Beni, zieh die Hosen rauf.
5) Beni, der Tarnanzug ist nicht zum Essen.
6) Beni, der Radio hat dir nichts getan.
7) Stop Beni, die sind noch nicht 16.
8) Beni, das ist deine Arbeit.
9) Beni, nimm die Zunge aus dem Ventilator.
10) Beni, nein, der Locher ist keine Konfetti-Maschine.

Des weiteren haben wir die häufigsten Gründe für Belästigung am "Arbeits"-platz zusammengestellt. Dies sind aus unserer Sicht folgende:

- to-do-Liste
- nicht schlafen lassen
- zu lauter Kopierlärm
- "söll ämal chooooo"
- "schön wär's"
- Sicherheitsabstand unterschritten
- funktionierende Infrastruktur (Drucker, Kopierer, Bostitch)
- Lächeln
- Chefsekretärin mit Minirock und Strumpfband
- "e schööööööööne gäu" am Morge am 8i
- Stören beim Zeitung lesen
- Motivationsversuche durch Vorgesetzten
- "nei, wenn sie das sooo mache, denn gumpet die z'Bärn sooooo höööch"
- Verbale Attacken wie "Danke"
- ein Fast-Gefreiter

Heute morgen haben wir bereits einen Ausflug auf die Kampfbahn gemacht, und zwar mit unseren Cars (siehe Bild):










Nachdem wir auf dem Schiessplatz angekommen sind, ging es zuerst ans Wettschiessen.

Die Resultate mit dem Sturmgewehr liessen wie (fast) immer zu wünschen übrig. Neben der Zielscheibe haben wir jedoch immerhin zwei Kühe, eine Ziege und einen Fussgänger getroffen.
Aber wie heisst der Werbespruch der Schützenvereine so schöööön: "Kommen sie in den Schützenverein und treffen sie neue Freunde." :-)

Danach stand eine Runde mit dem Panzer auf der Kampfbahn auf dem Programm.
Leider hat jemand (Soldat Johannes "Tire-Johnny" Elmer) vergessen, die Regenreifen aufzuziehen :-). Naja, kann ja mal passieren.













Heute Mittag sind dann bereits die neuen Soldaten in den Swiss Army Refresher Course eingerückt. Hier der deutlich kleinste Panzergreni in unserem Zug (Rufname: Squirry):

Das wars auch schon wieder für heute.

Bis bald
Panzergrenadier Spiky

PS:
Funkspruch zwischen Panzerfahrer und Zugführer:
Panzerfahrer: "Leutnant Häberli, bei meinem Panzer ist der Rückspiegel abgeknickt."
Zugführer: "Soldat Schneider, packen sie den Rückspiegel ein und fahren sie in die Garage."
Panzerfahrer: "Geht nicht, der Panzer liegt drauf."

Freitag, 27. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Ausrüstung

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,
gestern nachmittag haben wir mit unseren Militärvelos

einen kleinen Ausflug in die Luzerner Innenstadt und an den Vierwaldstättersee unternommen.

Ansonsten hat sich langsam Ferienlagerstimmung breitgemacht. Um dem entgegenzuwirken, hat sich unser Feldweibel etwas Besonderes einfallen lassen. Er hat im Zeughaus einen Stapel T-Shirts abgeholt, die wir uns für die Sporteinheiten anziehen müssen.

Hier ein Foto vom Sport-T-Shirt:

Des weiteren habe ich im VBS-Intranet erfahren, dass die Armee neue Soldatenmesser beschaffen will. Diese dürfen gemäss Budget 18 Fr. pro Stück kosten.

Gemäss Gerüchten sieht es folgendermassen aus :-) :


Huch, es ist ja schon Freitag.
"Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät ?"


Apropos, der Pressesprecher unseres Hotels "Pilatusblick" möchte ebenfalls noch eine Messitsch an den Mann/an die Frau bringen.

So, das wars für diese Woche.
Panzergrenadier Spiky meldet sich ab.

Bis Montag

Panzergrenadier Spiky

PS:
Drei Rekruten sitzen zusammen und haben den Zapfenstreich verpasst.
Plötzlich sagt der eine: "Was sagen wir bloß morgen dem Feldweibel, falls einer von uns erwischt werden sollte?" Sie beraten und grübeln Stunden um Stunden. Die Köpfe rauchen. Plötzlich lallt der eine: "Mensch, wir sagen einfach: Haben pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, mussten zu Fuß gehen!" Aber wie es das Unglück will, stehen sie alle drei vor dem Feldweibel. Feldweibel: "Müller! Wo waren Sie gestern Abend?"Müller reißt die Hacken zusammen, Hand zum Gruß an die Schläfe: "Feldweibel, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen!" "Na ja", meint der Feldweibel, "kann ja mal vorkommen. Meier, wo waren Sie gestern Abend?" Meier reißt die Hacken zusammen, Hand zum Gruß an die Schläfe: "Feldweibel, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen!"Da bekommt der Feldweibel einen roten Kopf und brüllt: "Lehmann, wenn Sie auch noch sagen: Pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen, kommt Ihr alle drei in den Bau!" "Nein, Feldweibel, Taxi gemietet." "Na und, Sie Idiot! Warum sind Sie zu spät gekommen?" "Feldweibel, es lagen unterwegs so viele tote Pferde auf der Straße, da war nicht durchzukommen..."

Donnerstag, 26. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Tarnung

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

gestern hatten wir länger Ausgang, so dass wir den subventionierten öffentlichen Verkehr dazu benützten, um einen Abstecher in die Stadt Luzern zu unternehmen.

Das sogenannte Blaue-Bälle-Festival findet zurzeit in Luzern statt. Da haben wir uns gedacht, so gross ist der Unterschied zwischen blauen Bohnen und blauen Bällen auch nicht und haben mal vorbeigeschaut.

Die Stimmung rund um das Seebecken war ausgelassen, der Musikstil entsprach jedoch nicht ganz meinem Geschmack.

Das Blaue-Bälle-Festival dauert noch bis Samstag, 28.07.07. Aus meiner Sicht besonders zu empfehlen ist "Candy Dulfer & Friends" am Samstag abend ab 22.00 Uhr im KKL Luzern.

Jetzt aber wieder zurück zum Militärischen, wir sind schliesslich nicht zum Vergnügen hier. (Wobei, wenn ich es mir recht überlege, eigentlich doch. :-) )

Heute morgen haben wir einen kleinen "Schönheitswettbewerb" veranstaltet :-).
Um bei diesem Spiel auch ja zu den Gewinnern zu gehören, mussten wir uns ordentlich ins Zeug legen:

Gewonnen hat Leutnant Rüdisüli (hier im Bild):

Naja, als Leutnant hatte er auch länger Zeit zum Üben :-).

Zum Abschluss dieser "Übung" gab es noch ein kleines Feuerwerk:














Die Fahrer hatten sich ebenfalls etwas Spezielles für den heutigen Morgen ausgedacht. Gefreiter Linus "Smoking Wheels" Häfliger liess zum Abschluss bei "seinem" gepimpten Eagle die Reifen qualmen.














Das wars auch schon wieder für heute, ich geh jetzt mal die Tarnfarbe abwaschen. :-)

Bis bald
Panzergrenadier Spiky

PS:
Wie immer noch eine lustige Anekdote, heute passend zum Thema Tarnung:

Aushang am schwarzen Brett:
Sieger des Panzertarnwettbewebs ist der 3. Zug.
Der Zugführer des 3. Zuges wird gebeten, HEUTE noch Verlustmeldung 3fach KPz Leo II an Kompaniekommandant abzugeben!

Mittwoch, 25. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Tipps und Tricks

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

wie versprochen heute Tipps aus erster Hand zur Optimierung eures Swiss Army Refresher Courses:

1) Beim Fassen des Corps-Materials am ersten Tag könnt ihr im Zeughaus gleich euren Verstand abgeben (Zurückfassen am Ende des SARC nicht vergessen :-) ).

Im Militär wird FÜR EUCH gedacht. Eigenständige Meinungen bedeuten nur Ärger.

2) Falls ihr nichts zu tun habt: Schränkt eure Bewegungen auf ein Minimum ein und fahrt euren Körper auf die wichtigsten, lebenserhaltenden Funktionen (Essen, Trinken, Schlafen) herunter. (Ihr wisst ja, das ist die unterste Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide.) So könnt ihr auch mal das Morgenessen ausfallen lassen.

3) Meldet euch nicht freiwillig ! NIEEE!

4) Weicht weder positiv noch negativ vom einem Durchschnittssoldaten ab. Dann stecht ihr nicht aus der Masse heraus und bekommt keine Probleme.

5) Macht genau, was man(n) euch sagt, nicht mehr und nicht weniger. Nehmt Befehle wortwörtlich.
Alle Tipps wie immer ohne Gewehr :-).

Um euch einen Einblick in unser "strenges" Soldatenleben zu geben, hier ein Video vom Swiss Army Education Center (Für Lachanfälle wird nicht gehaftet):
http://www.hka.admin.ch/internet/hka/de/home/ueber_die_hka/seiter.ContentPar.0030.DownloadFile.tmp/HKA%20Film%20wmv.wmv

Selbstverständlich machen wir das nur von 8:00 - 8:15 Uhr am morgen ;-) . Danach gehen wir zur "richtigen" Gefechtsausbildung über.
Das sieht dann ungefähr so aus:
http://www.armee.vbs.admin.ch/internet/armee/de/home/pzbr11/mittel/pzgrenbat28/bilder/wk2005_video.Par.0004.DownloadFile.tmp/Häuserkampf.wmv

Natürlich darf auch die Kampfausbildung nicht zu kurz kommen:
Hier Wachtmeister Schlemmenegger beim Kampf gegen die Müdigkeit:














Naja, eigentlich wäre Wm Schlemmenegger ja für Sport eingeteilt, aber wahrscheinlich träumt er lieber davon. :-)

Heute nachmittag haben wir noch einen Spezial-Auftrag von unserem Hotelchef bekommen, aber seht selber:

Noch was zu unserer Unterkunft, dem Hotel "Pilatusblick":
Hier ein Foto:








Und hier der Blick aus meinem Zimmer, mit Aussicht direkt auf den Pilatus:

Na, wenn das keine Aussicht ist, was ? :-)

Das wars schon wieder für heute, heute nachmittag ist Lila (Liegen lang) angesagt! :-)
Wo hab ich schon wieder meine Sonnencreme verstaut ?

Bis bald
Panzergrenadier Spiky

PS:
Der General fragt drei Panzerfahrer: "Was würden Sie tun, wenn Sie von feindlichen Tieffliegern angegriffen würden?" Der erste: "Ich würde aussteigen und mich verstecken." Der zweite: "Ich würde zurückschießen, Herr General." Der dritte: "Ich würde den Tiefflieger täuschen, Herr General." Fragt der General: "Wie wollen Sie den Flieger denn täuschen ?" Sagt der dritte:"Ich würde rechts blinken, und links abbiegen."

Dienstag, 24. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Mission Accomplished

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

die erste Nacht im 3-Sterne-Hotel "Pilatusblick" war überschattet von einem heftig über Luzern niedergegangenen Gewitter mit Blitz und Donner. Des Weiteren waren heftige Lärmemissionen vom in Sichtweite stationierten Circus Knie zu beklagen.

Den heutigen Tag habe ich gemütlich in Angriff genommen. Die haben hier im Hotel "Pilatusblick" die komische Angewohnheit, dass der Hotelchef jeden Morgen alle Gäste rasiert und in korrekter Bekleidung in einer Reihe aufgestellt sehen will. Tja, deswegen wohl nur 3 Sterne. Ach ja, wo kann ich mich über den fehlenden Zimmerservice beschweren ? :-)
Das gibt Abzug auf dem Feedbackformular. :-)

Mission Accomplished:

Mein persönliches Ziel für den diesjährigen Swiss Army Refresher Course habe ich bereits erreicht:

Ich konnte einen Grossteil meines Army Material zurückgeben, unter anderem auch die 50 Schuss Notmunition.

Wie Oberstlt Leeracher gestern bei der Begrüssung klarstellte: "Hier wird nicht geschossen". Kleinlaute Ergänzung von Panzergrenadier Spiky: "Höchstens verbal".
Naja, immerhin in dieser Hinsicht eine konsistente Haltung. Wenn nicht geschossen wird, brauchen wir auch keine Munition.

Dummerweise sind beim Materialabgeben in der Rumpelkammer des Hotels zwei Handgranaten aus meinem Privat-Vorrat hervorgekommen. :-)










Diese haben wir im Anschluss in Wurfweite entsorgt. Nicht, dass noch jemandem die Bestandesdifferenz auffällt ;-). Den Gehörschutz hatten wir leider nicht in Griffnähe.
Heeehh, waaaaaaas, weeeeeer soll schwerhörig sein ?

Heute Nachmittag waren wir auf einer Beobachtungs-Übung. Die einen von uns hatten noch gewisse Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material :-)

Naja, was nicht ist, kann ja noch werden. Wir stehen ja noch am Anfang unseres Swiss Army Refresher Courses. :-)

Ach ja, als besonderen Leckerbissen für heute, darf ich euch den Pressesprecher des Hotels "Pilatusblick" vorstellen.

Vielleicht kennt ihr ihn schon, er war vor nicht allzu langer Zeit gross in den internationalen Medien vertreten. Dank einem Headhunter konnten wir ihn aus dem Ausland abwerben. Hat uns aber eine ganze Stange (Schwarz-)Geld gekostet. Oooops, verraten. Naja, es war Dezember und wir mussten unser Budget noch aufbrauchen. :-)

Aber egal:

Swiss Army Education Center proudly presents:
Tätärätäääää tätätätätä tätärätäääääää

Obergefreiter Mo tfahrar

















So, das wars auch schon wieder für heute aus dem Swiss Army Education Center.
Seid auch morgen wieder dabei, wenn's wieder heisst: "De Unggle Sämi (Schmid) wott di för d Schwiizer Armee."

Morgen mit Tipps zur persönlichen Optimierung eures Swiss Army Refresher Course.

Bis dann
Panzergrenadier Spiky

PS:
Hier noch der obligate Armeewitz für heute:

Warum schickt man keine Panzergrenadiere auf Telefonmasten?
Die versuchen immer, die Hubschrauber zu füttern...

Montag, 23. Juli 2007

Swiss Army Refresher Course: Check-In

Hi folks,
liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

heute hiess es wieder einmal: "De Unggle Sämi (Schmid) wott di för d Schwiizer Armee. "
Ich durfte, musste, konnte, sollte in den Swiss Army Refresher Course ein-"checken".

Meetingpoint war das Swiss Army Education Center in Lucern in good old Switzerland

Pünktlich um 1000 MEZ habe ich ins 3-Stern-Hotel "Pilatusblick" an der Murmattstr. in Luzern eingecheckt. Die Begrüssung war mässig freundlich. Ausserdem mussten wir unser Gepäck selber aufs Zimmer im 4. Stock tragen. Tja, das war dann ja wohl auch der Grund wieso der Zwerg mit den 2 dicken Streifen (ich glaub, das war der Portier) von mir kein Trinkgeld bekommen hat. :-) Da sag ich nur, selber schuld :-)

Meiner Anwesenheit angemessen fand ich dafür, dass uns Korpskommandant und Chef der Armee, Herr Hufeisen, (der war wahrscheinlich früher bei der Kavallarie :-) ) persönlich begrüsst hat.

Nachdem wir unser obligates Corps-Material gefasst hatten (ich weiss jetzt auch wieso das "Corps" heisst, mir war jetzt schon zum ko..... ;-) ) , ähhh, wo war ich.

Ah ja genau, nachdem wir unser obligates Corps-Material gefasst haben, hiess es "change the clothes". Kurz darauf gab es auch schon was zwischen die Zähne.

Am Nachmittag konnten wir dann unsere "Arbeit" aufnehmen.











Im Moment sind ja Sommerferien, deshalb sind viele der Abteilungsleiter in unserem Hotel in den Ferien, so auch der CEO, Chief Executive Officer (im Militär auch Chief Execution Officer genannt ;-).

Der CEO des Hotels "Rigiblick" heisst Divisionär Ulrich Zwygart, Rufname "Zwygi". Er sieht so aus:

Na gut, vielleicht habt ihr's bemerkt, dass Foto ist noch aus der Steinzeit und die Zähne sind auch gemacht. Falls ihr auch Karriere machen wollt, kann ich euch nur ganz energisch davon abraten. Unser Klassenchef kann als abschreckendes Beispiel genommen werden (Sorry Philipp ;-) )

Okee, das wars eigentlich schon für heute.
Bis morgen, blibet suuuber und ned z wild :-).

Panzergrenadier Spiky

PS:
Für alle die gedacht haben, jetzt hat Spiky den Militärwitz vergessen: Nööööö, hat er nicht ;-).
Hier ist er:

Ein neubeförderter Oberst inspiziert das ihm eben übergebene Regiment und die Kasernräume. Als er vom Stabsarzt durch die Revierkrankenstuben geleitet wird, sieht er einen Schwerverletzten:
Oberst: "Äh, was fehlt dem Kerl?"
Arzt: "Typhus, Herr Oberst."
Oberst: "Typhus? Äh, ja. Scheußliche Krankheit, selbst schon gehabt. Entweder man krepiert oder wird blödsinnig..."

Sonntag, 22. Juli 2007

Vorfreude ist die schönste Freude, oder so ;-)

Hi folks, liebe Militärtaugliche und Untaugliche, liebe Militärbefürworter und -gegner,

herzlich willkommen zum militärischen Quartett. Leider sind meine 3 Mitstreiter in militärischen Krisengebieten engagiert. Aus diesem Grund bleibt das Schreiben dieses Blogs wieder mal an mir hängen.

Bald ist es soweit, mein Swiss Army Refresher Course beginnt Morgen Montag, 23. Juli 2007, 10:00 Uhr MEZ in Luzern.

An der Höheren Kaderschule der Armee bin ich für das Strategische Controlling zuständig. Mehr darf ich dazu nicht sagen ;-).

Nein, Spass beiseite, die Aufgaben werden erst am ersten Tag des Swiss Army Refresher Course verteilt. Ich halte euch auf dem Laufenden wohin es mich verschlägt.

Vielleicht komm ich ja ins Process Management, ich glaub die Prozesse im Militär hätten dringend ein Re-Engineering nötig :-).

Auf alle Fälle wünsche ich allen, die ihre Sommerferien nicht auf Staatskosten machen können, ebenfalls viel Vergnügen und bis morgen.

PS: Jeden Tag gibt es hier zur Auflockerung der trockenen Materie ein militärisches Amüsement. Hier Nummer 1:

Beim Bund - üblicher Spruch eines Vorgesetzten:
"Laufschritt hab ich gesagt - das Klappern der Feldflasche geht in einen einheitlichen Pfeifton über..."

Bis morgen
Panzergrenadier Spiky